Grammatik-Glossar: Deutsche Grammatik einfach erklärt
Was bedeutet Akkusativ? Warum wird aus der manchmal den? Und was ist der Unterschied zwischen einem Modalverb und einer Modalpartikel?
Dieses Glossar erklärt wichtige Grammatikbegriffe, die dir auf Deutschable Games begegnen. Zu jedem Begriff findest du eine kurze Erklärung, Beispiele und einen Link zum Üben oder Weiterlesen. Die englischen Übersetzungen helfen dir zusätzlich, die Beispielsätze zu verstehen.
Schlage einen Begriff nach, lies das Beispiel laut und kehre dann zu deinem Spiel zurück. Du musst nicht das ganze Glossar auf einmal durcharbeiten.
Begriffe im Überblick
Nomen / Substantiv
Ein Nomen bezeichnet zum Beispiel eine Person, einen Ort, einen Gegenstand oder eine Idee. Im Deutschen beginnen Nomen mit einem Großbuchstaben, auch mitten im Satz: die Lehrerin, das Haus, die Zeit.
Beispiel: Das Kind liest ein Buch. — The child is reading a book. Kind und Buch sind Nomen.
Lerne ein Nomen am besten mit Artikel und Plural: das Buch, die Bücher. So kennst du gleich mehrere Formen, die du in Sätzen brauchst.
Deutsche Wörter üben. Dazu passen: Genus, Plural.
Genus — grammatisches Geschlecht
Jedes deutsche Nomen hat ein grammatisches Geschlecht: maskulin, feminin oder neutral. Im Nominativ Singular erkennst du es am bestimmten Artikel: der, die oder das. Das grammatische Geschlecht stimmt nicht immer mit dem Geschlecht einer Person überein. Bei Gegenständen bedeutet es nicht, dass sie männlich oder weiblich sind.
Beispiel: der Tisch, die Lampe, das Fenster — the table, the lamp, the window.
Manche Wortendungen helfen dir, das Genus zu erkennen. Lerne trotzdem möglichst immer Artikel und Nomen zusammen. Der Kasus kann die Form des Artikels zusätzlich verändern.
Artikel
Ein Artikel steht bei einem Nomen. Bestimmte Artikel sind zum Beispiel der, die und das. Unbestimmte Artikel sind ein und eine. Die Form hängt vom Genus, von Einzahl oder Mehrzahl und vom Kasus ab.
Beispiel: Das ist ein Hund. Ich sehe den Hund. — That is a dog. I can see the dog.
Im zweiten Satz steht den Hund im Akkusativ. Der Artikel verändert sich, aber das Nomen bleibt maskulin. Im Englischen entsprechen die bestimmten Artikel ungefähr the, die unbestimmten ungefähr a oder an.
Deutsche Artikel üben. Dazu passen: Akkusativ, Artikelwort.
Plural — Mehrzahl
Der Plural ist die Form für mehrere Personen oder Dinge. Im Deutschen gibt es verschiedene Pluralformen. Du kannst also nicht bei jedem Nomen einfach dieselbe Endung anhängen. Manchmal kommt auch ein Umlaut dazu.
Beispiel: das Buch → die Bücher — the book → the books; die Lampe → die Lampen — the lamp → the lamps.
Der bestimmte Artikel im Nominativ Plural ist immer die. Dabei spielt es keine Rolle, welches Genus das Nomen in der Einzahl hat. In anderen Fällen kann sich der Artikel wieder verändern.
Pluralformen mit Plural Planes üben.
Artikelwort — Begleiter / Determinativ
Ein Artikelwort steht vor einem Nomen und bestimmt es näher. Es zeigt zum Beispiel, welches Ding gemeint ist oder wem etwas gehört. Dazu gehören Artikel, aber auch Wörter wie mein, dieser und kein.
Beispiel: mein Hund, dieser Hund, kein Hund — my dog, this dog, no dog.
Das Artikelwort ist wichtig für die Adjektivendung: Vergleiche der kleine Hund und ein kleiner Hund. Auch Kasus, Genus und Einzahl oder Mehrzahl entscheiden über die Endung.
Lies weiter bei Adjektivendungen. Mit Declining Space kannst du Verbindungen zwischen Artikelformen und Endungen üben.
Adjektiv
Ein Adjektiv beschreibt eine Person oder Sache: klein, schnell, warm. Vor einem Nomen bekommt es im Deutschen normalerweise eine Endung. Wenn es nach sein das Subjekt beschreibt, bleibt es normalerweise unverändert.
Beispiel: Das Wasser ist kalt. — The water is cold. Ich trinke kaltes Wasser. — I’m drinking cold water.
Im ersten Satz steht kalt. Im zweiten Satz steht das Adjektiv vor dem Nomen und hat die Endung -es: kaltes Wasser.
Adjektive mit Was bin ich? üben. Dazu passen: Adjektivendungen.
Adjektivendungen / Adjektivdeklination
Ein Adjektiv vor einem Nomen erhält eine Endung, die zur ganzen Wortgruppe passen muss. Welche Endung richtig ist, hängt vom Artikelwort, vom Kasus, vom Genus und von Einzahl oder Mehrzahl ab. Die häufigen Endungen sind -e, -en, -er, -es und -em.
Beispiel: der kleine Hund — the small dog; mit dem kleinen Hund — with the small dog; ein kleiner Hund — a small dog.
Lies die ganze Wortgruppe, bevor du eine Endung auswählst. Eine einzelne Artikelform kann mehrere grammatische Funktionen haben.
Mit Declining Space üben. Das Spiel übt Verbindungen zwischen Artikelformen und Endungen. Ergänze die Übung durch vollständige Beispiele wie mit dem kleinen Hund.
Deklination
Deklination bedeutet, dass Nomen, Artikel, Adjektive oder Pronomen ihre Form verändern. Die Form zeigt zum Beispiel den Fall oder die Mehrzahl an. Oft erkennst du die Veränderung besonders gut an den Wörtern vor einem Nomen.
Beispiel: der kleine Hund → mit dem kleinen Hund — the small dog → with the small dog. Hier ändern sich Artikel und Adjektiv. Hund bleibt gleich.
Auch Nomen können sich verändern: mit den Kindern — with the children. Im Dativ Plural bekommt Kinder ein zusätzliches -n.
Lies weiter bei Kasus und Adjektivendungen. Artikel und ihre Formen üben.
Kasus — Fall
Der Kasus zeigt die grammatische Rolle oder Beziehung einer Wortgruppe oder eines Pronomens. Im Deutschen gibt es vier Fälle: Nominativ, Akkusativ, Dativ und Genitiv. Bestimmte Verben und Präpositionen verlangen einen bestimmten Fall.
Beispiel: Der Mann hilft dem Kind. — The man helps the child. Der Mann steht im Nominativ. Dem Kind steht im Dativ, weil helfen ein Dativobjekt braucht.
Oft verändert sich der Artikel oder das Pronomen, während das Nomen gleich bleibt. Lerne deshalb vollständige Verbindungen wie jemandem helfen.
Mit Case Conveyor Fälle üben. Dazu passen: Nominativ, Akkusativ, Dativ, Genitiv.
Nominativ
Der Nominativ ist der Fall des Subjekts. Das Subjekt bestimmt, in welcher Person und Zahl das Verb steht. Auch nach sein steht eine Wortgruppe im Nominativ, wenn sie sagt, wer oder was jemand ist.
Beispiel: Der Hund schläft. — The dog is sleeping. Der Hund ist das Subjekt und steht im Nominativ. Er ist ein guter Lehrer. — He is a good teacher. Auch ein guter Lehrer steht hier im Nominativ.
Die bestimmten Artikel im Nominativ sind der, die, das und im Plural die.
Die deutschen Artikel wiederholen. Dazu passt: Kasus.
Akkusativ
Der Akkusativ steht bei vielen Verben für das direkte Objekt. Außerdem verlangen bestimmte Präpositionen den Akkusativ. Im maskulinen Singular wird aus der die Form den und aus ein die Form einen.
Beispiel: Ich sehe den Hund. — I can see the dog. Das Geschenk ist für meinen Bruder. — The present is for my brother.
Im ersten Satz braucht sehen ein Akkusativobjekt. Im zweiten Satz verlangt für den Akkusativ. Lerne die Bedeutung zusammen mit einem vollständigen Beispiel.
Präpositionen mit festem Fall in Preposition Survivor üben. Dazu passen: Dativ, Präposition.
Dativ
Der Dativ bezeichnet in vielen Sätzen die Person, die etwas bekommt. Außerdem verlangen bestimmte Verben und Präpositionen den Dativ. Die bestimmten Artikel in der Einzahl sind dem bei maskulinen und neutralen Nomen und der bei femininen Nomen.
Beispiel: Ich gebe dem Kind ein Buch. — I’m giving the child a book. Ich fahre mit dem Bus. — I’m taking the bus.
Im ersten Satz bekommt das Kind etwas. Im zweiten Satz verlangt mit den Dativ. Auch helfen braucht den Dativ: Ich helfe dir. — I’m helping you.
Dativ und Akkusativ mit Case Conveyor üben. Dazu passt: Kasus.
Genitiv
Der Genitiv zeigt oft, wem etwas gehört oder wie zwei Nomen zusammengehören. Du findest ihn auch nach einigen Präpositionen. Maskuline und neutrale Nomen bekommen im Genitiv Singular häufig die Endung -s oder -es.
Beispiel: die Tür des Hauses — the door of the house; das Fahrrad meiner Schwester — my sister’s bicycle.
Besonders in geschriebenen Texten begegnet dir der Genitiv häufig. Im Gespräch werden manche Beziehungen auch mit von und dem Dativ ausgedrückt. Welche Form gut passt, hängt vom Zusammenhang und vom Stil ab.
Lies weiter bei Kasus und Deklination. Ausführlichere Erklärungen auf Englisch findest du im Kurs How German Grammar Works.
Präposition
Eine Präposition verbindet ein Nomen oder Pronomen mit Informationen über Ort, Zeit, Richtung oder andere Beziehungen. Deutsche Präpositionen verlangen bestimmte Fälle. Manche haben einen festen Fall; bei anderen hängt der Fall von der Verwendung ab.
Beispiel: mit dem Zug — by train; für meine Freundin — for my friend. Mit verlangt den Dativ, für den Akkusativ.
Lerne eine Präposition mit einer vollständigen Wortgruppe. So verbindest du den Fall gleich mit etwas, das du selbst sagen kannst.
Preposition Survivor spielen: Hier übst du Präpositionen mit festem Akkusativ oder Dativ. Für den Unterschied zwischen Ort und Ziel lies weiter bei Wechselpräpositionen.
Wechselpräpositionen
Die Wechselpräpositionen sind an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor und zwischen. Bei räumlicher Bedeutung beschreibt der Dativ normalerweise, wo etwas ist oder passiert. Der Akkusativ beschreibt ein Ziel oder eine Veränderung der räumlichen Beziehung.
Beispiel: Ich laufe im Park. — I’m running in the park. Ich laufe in den Park. — I’m running into the park.
In beiden Sätzen bewegt sich jemand. Im ersten Satz passiert die Bewegung innerhalb des Parks. Im zweiten Satz ist der Park das Ziel. Bewegung allein bedeutet also nicht automatisch Akkusativ. Nicht räumliche Verwendungen lernst du am besten mit eigenen Beispielen.
Lies weiter bei Dativ und Akkusativ. Preposition Survivor übt Präpositionen mit festem Fall und trainiert diese Unterscheidung derzeit nicht.
Pronomen
Ein Pronomen kann für eine Wortgruppe stehen oder auf eine Person oder Sache verweisen. Personalpronomen sind zum Beispiel ich, du, er, sie, es, wir und ihr. Ihre Form kann sich je nach Fall verändern.
Beispiel: Ich sehe den Mann. Ich sehe ihn. — I can see the man. I can see him. Ich helfe ihm. — I’m helping him.
Ihn steht im Akkusativ, ihm im Dativ. Das Verb hilft dir zu entscheiden, welche Form du brauchst: jemanden sehen, aber jemandem helfen.
Satzmuster mit Sentence Flashback üben. Dazu passen: Akkusativ, Dativ.
Verb
Ein Verb beschreibt eine Handlung, ein Ereignis oder einen Zustand: zum Beispiel lernen, regnen oder sein. Im Satz kann seine Form unter anderem zeigen, wer beteiligt ist und auf welche Zeit sich die Aussage bezieht.
Beispiel: Ich lerne Deutsch. — I’m learning German. Wir lernen Deutsch. — We’re learning German.
Das Subjekt wechselt von ich zu wir. Deshalb verändert sich die Verbform von lerne zu lernen.
Verbformen mit Flapjugation üben. Dazu passen: Infinitiv, Konjugation.
Infinitiv
Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. So steht das Verb normalerweise im Wörterbuch. Die meisten deutschen Infinitive enden auf -en, zum Beispiel machen und gehen. Einige enden auf -n, zum Beispiel wandern.
Beispiel: Ich kann schwimmen. — I can swim. Kann ist konjugiert; schwimmen steht im Infinitiv.
In einem einfachen Aussagesatz mit Modalverb steht das konjugierte Modalverb weit vorn. Der Infinitiv steht am Ende.
Sätze mit Modalverben in Modal Combat üben. Dazu passen: Modalverb, Wortstellung.
Konjugation
Konjugation bedeutet, die Form eines Verbs zu verändern. Die Form passt zum Beispiel zur Person, zur Anzahl der Personen, zur Zeitform oder zum Modus. Am Anfang lernst du vor allem die Formen zu ich, du, er und den anderen Personalpronomen.
Beispiel: ich spiele, du spielst, sie spielt, wir spielen — I play, you play, she plays, we play.
Manche Verben verändern auch ihren Stamm: ich fahre, aber du fährst. Lerne solche Formen am besten in kurzen Beispielsätzen.
Konjugation mit Flapjugation üben. Dazu passt: Präsens.
Präsens — Gegenwart
Mit dem Präsens beschreibst du aktuelle Situationen, Gewohnheiten und allgemeine Tatsachen. Zusammen mit einer passenden Zeitangabe kann es auch die Zukunft ausdrücken. Anders als das Englische verwendet das Deutsche normalerweise dieselbe Form für „I learn“ und „I am learning“.
Beispiel: Ich lerne jeden Tag Deutsch. — I learn German every day. Morgen fahre ich nach Berlin. — Tomorrow I’m going to Berlin.
Achte auf den ganzen Satz. Wörter wie jeden Tag oder morgen helfen dir, die zeitliche Bedeutung zu verstehen.
Präsensformen mit Flapjugation üben.
Modalverb
Ein Modalverb ergänzt ein anderes Verb. Es zeigt zum Beispiel, ob jemand etwas kann, darf, muss oder will. Die wichtigsten Modalverben sind dürfen, können, mögen, müssen, sollen und wollen. Häufig brauchst du auch möchte: Das ist eine Konjunktiv-II-Form von mögen, mit der du einen Wunsch höflich ausdrücken kannst.
Beispiel: Ich kann schwimmen. — I can swim. Du musst heute arbeiten. — You have to work today.
Hier wird das Modalverb konjugiert. Das andere Verb steht im Infinitiv am Satzende.
Modalverben mit Modal Combat üben. Dazu passt: Konjunktiv II. Eine Modalpartikel ist eine andere Wortart.
Hilfsverb
Ein Hilfsverb bildet zusammen mit einem anderen Verb eine grammatische Form. Für das Perfekt brauchst du haben oder sein. Werden dient unter anderem dazu, das Futur oder das Passiv zu bilden.
Beispiel: Ich habe gekocht. — I cooked / have cooked. Sie ist angekommen. — She arrived / has arrived.
Das Hilfsverb wird konjugiert. Gekocht und angekommen sind hier Partizipien. Zusammen bilden die beiden Teile das Perfekt.
Haben oder sein mit Saber Perfekt üben. Dazu passen: Perfekt, Partizip II.
Partizip II
Das Partizip II ist eine Verbform, die du unter anderem für das Perfekt brauchst. Häufige Beispiele sind gemacht, gelesen und gegangen. Nicht jedes Partizip beginnt mit ge-.
Beispiel: Ich habe das Buch gelesen. — I read / have read the book. Wir haben telefoniert. — We spoke / have spoken on the phone.
Lerne das Partizip zusammen mit seinem Hilfsverb: hat gelesen, ist gegangen. Das Partizip allein ist noch keine vollständige Perfektform.
Hilfsverben und Partizipien in Saber Perfekt verbinden. Dazu passt: Perfekt.
Perfekt
Das Perfekt ist eine Vergangenheitsform. Du bildest es mit einer konjugierten Form von haben oder sein und einem Partizip II. Besonders im Gespräch verwendest du es häufig, um über vergangene Ereignisse zu sprechen.
Beispiel: Gestern habe ich gekocht. — Yesterday I cooked. Wir sind nach Hause gegangen. — We went home.
Die meisten Verben bilden das Perfekt mit haben. Viele Verben, die einen Orts- oder Zustandswechsel beschreiben, verwenden sein. Auch sein, bleiben und werden bilden ihr Perfekt mit sein. Manche Verben können je nach Bedeutung oder Verwendung beide Hilfsverben haben. Lerne deshalb vollständige Beispiele.
Die Wahl von haben oder sein mit Saber Perfekt üben. Dazu passen: Hilfsverb, Partizip II.
Präteritum
Das Präteritum ist eine Vergangenheitsform, bei der sich das Verb selbst verändert. Du brauchst dafür nicht die Verbindung aus haben oder sein und Partizip wie beim Perfekt. Das Präteritum kommt häufig in geschriebenen Erzählungen vor. Formen von sein, haben und Modalverben hörst du auch oft im Alltag.
Beispiel: Ich war müde und hatte keine Zeit. — I was tired and had no time. Ich konnte nicht kommen. — I couldn’t come.
Welche Vergangenheitsform üblich ist, hängt auch vom Verb, von der Region und von der Situation ab. Du musst im Gespräch nicht jeden Perfektsatz durch das Präteritum ersetzen.
Modal Combat enthält auch Vergangenheitsformen von Modalverben. Es ist kein vollständiger Präteritumkurs. Dazu passt: Perfekt.
Konjunktiv II
Mit dem Konjunktiv II sprichst du zum Beispiel über Wünsche, vorgestellte Situationen oder höfliche Bitten. Häufige Formen sind wäre, hätte, könnte und würde mit Infinitiv. Der Konjunktiv II ist ein Modus, also eine grammatische Ausdrucksweise, und nicht einfach eine weitere Vergangenheitsform.
Beispiel: Wenn ich Zeit hätte, würde ich mitkommen. — If I had time, I would come along. Könnten Sie mir helfen? — Could you help me?
Im ersten Satz stellst du dir eine Situation vor. Im zweiten Satz macht der Konjunktiv II die Bitte höflicher.
Konjunktiv II mit Modal Combat üben. Dazu passt: Modalverb.
Trennbares Verb
Ein trennbares Verb hat einen Verbzusatz, der sich in bestimmten Satzformen vom konjugierten Verb trennt. In einem typischen Hauptsatz im Präsens steht der konjugierte Teil weit vorn und der Verbzusatz am Ende.
Beispiel: Ich rufe dich morgen an. — I’ll call you tomorrow. Der Infinitiv lautet anrufen.
Mit einem Modalverb bleibt der Infinitiv zusammen: Ich möchte dich anrufen. — I’d like to call you. Ob die Teile getrennt werden, hängt also von der Satzstruktur ab.
Trennbare Verben mit Sentence Flashback üben. Dazu passen: Infinitiv, Wortstellung.
Wortstellung / Satzstellung
Die Wortstellung beschreibt die Reihenfolge der Teile eines Satzes. In einem normalen deutschen Aussagesatz steht das konjugierte Verb an zweiter Position. Gemeint ist die zweite Satzposition, nicht unbedingt das zweite Wort.
Beispiel: Am Montag lerne ich Deutsch. — On Monday I’m learning German. Am Montag besetzt die erste Position. Lerne steht an zweiter Position.
Andere Verbteile stehen oft weiter hinten: Ich habe gestern Deutsch gelernt. — I studied German yesterday. Die Verbindung zwischen dem frühen und dem späten Verbteil nennt man häufig Satzklammer.
Wortstellung mit Sentence Flashback üben. Dazu passen: Hauptsatz und Nebensatz.
Hauptsatz und Nebensatz
Ein Hauptsatz kann normalerweise als eigener Satz stehen. Ein Nebensatz ergänzt Informationen innerhalb eines größeren Satzes. In Nebensätzen mit Einleitungswörtern wie weil oder dass steht das konjugierte Verb normalerweise am Ende.
Beispiel: Ich bleibe zu Hause, weil ich krank bin. — I’m staying at home because I’m ill.
Im Hauptsatz steht bleibe an zweiter Position. Im Nebensatz mit weil steht bin am Ende. Zwischen den beiden Teilsätzen steht ein Komma.
Satzmuster mit Sentence Flashback üben. Dazu passt: Wortstellung.
Verneinung / Negation
Mit einer Verneinung machst du eine Aussage negativ. Dafür verwendet das Deutsche häufig nicht oder kein. Mit kein verneinst du eine Wortgruppe mit Nomen, die sonst mit ein/eine oder ohne Artikel stehen würde. Nicht kann unter anderem Verben, Adjektive oder andere Satzteile verneinen.
Beispiel: Ich habe kein Auto. — I don’t have a car. Das Auto ist nicht neu. — The car is not new.
Wo nicht steht, hängt davon ab, was du verneinst. Die Form von kein verändert sich je nach Genus, Kasus und Einzahl oder Mehrzahl.
Verneinung mit Sentence Flashback üben. Dazu passt: Artikelwort.
Modalpartikel
Eine Modalpartikel zeigt etwas über die Haltung oder Erwartung der sprechenden Person. Sie verändert zum Beispiel, wie eine Bitte oder Aussage klingt. Häufige Modalpartikeln sind doch, mal, ja und halt. Ihre Bedeutung hängt stark vom Zusammenhang ab. Oft gibt es keine einzelne passende englische Übersetzung.
Beispiel: Warte mal! — Wait a moment! Mal lässt die Bitte hier alltäglicher klingen. Das weißt du doch. — You know that, after all. Mit doch verweist die Person hier auf etwas, das sie als bekannt voraussetzt.
Dieselben Wörter können in anderen Sätzen andere Aufgaben haben. Entscheidend ist ihre Verwendung im jeweiligen Satz.
Modalpartikeln mit Particle Panic üben. Dazu passt: Modalverb — eine andere Wortart mit einem ähnlich klingenden Namen.
Sprachniveaus A1, A2 und B1 — GER / CEFR
Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen, kurz GER, beschreibt Sprachkenntnisse von A1 bis C2. Auf Englisch heißt er CEFR. Bei A1 geht es um einfache, vertraute Kommunikation. A2 erweitert alltägliche Gespräche und Aufgaben. Auf B1 kannst du dich in vertrauten Situationen zunehmend selbstständig verständigen.
Die Niveauangabe eines Spiels hilft dir einzuschätzen, ob seine Sprache zu dir passt. Sie ist kein Testergebnis und kein Zertifikat. Ein abgeschlossenes Spiel bedeutet nicht automatisch, dass du das ganze Sprachniveau erreicht hast. Außerdem können sich Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben unterschiedlich schnell entwickeln.
Beispiel: Der, die, das zu kennen ist eine hilfreiche Grundlage. Für ein Sprachniveau brauchst du zusätzlich viele weitere Fähigkeiten, die du in unterschiedlichen Situationen einsetzt.
Spiele und ihre Niveauangaben ansehen. Wähle ein Thema, das dir gerade hilft — auch wenn du es schon einmal gelernt hast.
Aus einer Erklärung wird eine Übung
Wähle einen Begriff, den du jetzt besser verstehst, und probiere die verlinkte Übung aus. Bilde danach einen eigenen Satz mit dem geübten Muster.
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