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Deutsche Vergangenheit üben (Perfekt & Präteritum)

Im Deutschen gibt es zwei alltägliche Vergangenheits-Zeiten. Viele Lernende vermischen sie. Die Spiele und Erklärungen unten bauen das richtige Perfekt auf (ich habe gemacht / ich bin gegangen) und üben das Präteritum (ich machte) beim Lesen und Hören.

Das Perfekt ist die gesprochene Vergangenheit. Beim Sprechen kommt fast nur Perfekt vor. Du bildest es mit einem Hilfsverb (haben oder sein) plus dem Partizip Perfekt (ge-mach-t, ge-gang-en). Die meisten Verben nutzen haben. Verben der Bewegung oder Zustandsänderung (gehen, kommen, fahren, werden, sterben, bleiben) brauchen sein.

Das Präteritum (ich machte, ich ging) ist die Vergangenheit für geschriebene Texte - Bücher, Nachrichten, Sachtexte. Eine Ausnahme: häufige Verben (sein, haben, werden, Modalverben) kommen auch beim Sprechen oft im Präteritum (ich war, ich hatte, ich konnte).

Reihenfolge: Richtiges Perfekt zu bilden ist wichtiger als das Präteritum zu lernen. Perfekt ist die Zeit für Gespräche. Gezielte Übung an den Partizip-Formen - vor allem der starken Verben - lohnt sich auf A2/B1 sehr.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Perfekt und Präteritum?

Das Perfekt (ich habe gemacht / ich bin gegangen) ist die gesprochene Sprache. Das Präteritum (ich machte / ich ging) ist die geschriebene Sprache. Ausnahmen sind sein, haben, werden und Modalverben - die kommen auch beim Sprechen oft im Präteritum.

Wann nimmst du haben, wann sein im Perfekt?

Die meisten Verben brauchen haben. Sein brauchen: Bewegungsverben mit Richtung (gehen, kommen, fahren, fliegen, laufen, reisen), Zustandsänderungen (werden, sterben, einschlafen, aufwachen) und die Verben sein und bleiben. Alles andere mit haben.

Wie übst du deutsche Partizipien am besten?

In kleinen Mustergruppen. Schwache Verben: ge- + Stamm + -t (machen → gemacht). Starke Verben: Vokal ändert sich, Endung -en (singen → gesungen). Mischverben kombinieren beides (denken → gedacht). Viele Wiederholungen mit Zeitdruck helfen mehr als Listen.